Alter grauer Volvo Bestattungswagen als mobile Kunstgalerie „Galerie im Schneewittchensarg“

Galerie im
Schneewittchensarg

Ein alter Volvo, einst als Bestattungswagen unterwegs, hat im Werk von Michael Spengler eine neue Bestimmung gefunden.

Unter dem Namen Schneewittchensarg dient er heute als mobile Galerie – ein ungewöhnlicher, zugleich poetischer Ort für Kunst.

Michael Spengler beim Aufbau einer Ausstellung in der mobilen Galerie im umgebauten Volvo Bestattungswagen

Wie klein kann eine Galerie sein?

Der Steinmetz und Steinbildhauer Michael Spengler von beantwortet diese Frage mit einem Volvo Baujahr 88.

Innenansicht des umgebauten Volvo Bestattungswagens mit der Ausstellung „Liebe muss man lernen“ in der Galerie im Schneewittchensarg

Liebe muss man lernen

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 4.11 um 18:00 Uhr auf der Straße vor der Ackerstraße 38 in Berlin-Mitte

Totenkopf aus Legosteinen in der Ausstellung „Homo ludens – der spielende Mensch“ in der Galerie im Schneewittchensarg

Homo ludens – der spielende Mensch

schneewittchensarg Homo Ludens – der spielende Mensch – der Preview zur Ausstellungseröffnung am 6. März mit vielen weiteren LEGO-Arbeiten.

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Aktuelle Einblicke, Ausstellungen und Impressionen aus dem alten Volvo – dem Schneewittchensarg – finden Sie auf Instagram.
Entdecken Sie Kunst, die unterwegs ist, und bleiben Sie mit neuen Projekten von Michael Spengler verbunden.

Weitere Kunstprojekte

Hier finden Sie weitere Kunstprojekte von Michael Spengler – ausgewählte Arbeiten, die Einblicke in seine künstlerische Entwicklung und Arbeitsweise geben.

Kunstprojekte

Dürerscher Polyeder in der Vorhalle des Mausoleums Spiekermann auf dem Sophienfriedhof II in Berlin

Dürerscher Polyeder

Der dürersche Polyeder in der Vorhalle des Mausoleums „Spiekermann“ auf dem Sopienfriedhof II in Berlin Mitte 

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Teaserbild zum Kunstprojekt „Drei Stühle für Malchin“ von Michael Spengler

Drei Stühle für Malchin

Ein Gedenkstätte für die zerstörte Synagoge und die zerstörte katholische Kirche, welche in die Zukunft weist

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Fürbittenstein Gertrauden-Krankenhaus

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Ein Licht- und Fürbittenstein für die Zionskirche

Ein massiver Block aus Jura Kalkstein ist mehrere Male horizontal gespalten. 
Vier Einzelstücke schweben scheinbar in einem Abstand von 2 cm übereinander. 
Jeweils vier Glaskugeln halten die einzelnen Abschnitte auf Abstand, so dass zwischen ihnen durchgehende Spalten entstanden sind.
 

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Die Fußabdruck-Maschine

Konstruiert hatte ich die Maschine 1993 während meines Bildhauerstudiums in Turin. 
Sie zum Laufen zu bekommen war schwierig aber schließlich gelang es mithilfe von 2 Scheibenwischermotoren (vom Ford Taunus), 3 Transformatoren, 3 Relais, einem Zeitgeber, einem Fön und etlichen Schaltern.

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Der Frosch

Die Krone fand ich vor vielen Jahren im Abfallcontainer der Metallrestauratoren der Berliner „Denkmalpflege Berlin GmbH“. Alles war im Umbruch- kurz zuvor hieß der Betrieb noch „VEB Denkmalpflege“.
Mir selbst war die Krone etwas zu klein.

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Teaserbild zum Kunstprojekt „ge(h)steine topolithografia“ von Michael Spengler

ge(h)steine topolithografia

Am Ausgangspunkt der Aktion hängen 10 handgeschöpfte Papiere mit dem Wasserzeichen: „ΤΟΠΟΛΙΟΟΓΑΦΙΑ“ (Topos: der Ort; Lithos: der Stein; Grafia: der Druck) auf einer Wäscheleine.

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Teaserbild zum Kunstprojekt „Lebenswege“ von Michael Spengler, Kinder betrachten Ziegelsteine mit Fußabdrücken

Lebenswege

Im November und Dezember 2003 in Eckernförde: Täglich kommen bis zu 60 Kinder in den Galerieraum in der Ottestraße 1 begleitet von ihren Eltern oder den Erzieherinnen; dort sind einige bereits gebrannte Ziegelsteine mit Fußabdrücken ausgestellt. Bevor es losgeht, machen wir meistens etwas Musik….

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Teaserbild zum Kunstprojekt „Ein Roggenfeld im Todesstreifen der Berliner Mauer“ von Michael Spengler in Kooperation mit Humboldt-Universität zu Berlin und Landwirt Joachim Henke

Ein Roggenfeld im Todesstreifen der Berliner Mauer

Ein Kunstprojekt der Versöhnungsgemeinde Berlin nach einer Idee von denkwerk/ Michael Spengler in Kooperation mit der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Landwirt Joachim Henke

 

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Teaserbild zum Kunstprojekt „Eine Schrippe für die Schrippenkirche“ von Michael Spengler, künstlerische Darstellung eines Berliner Schrippenbrötchens

Eine Schrippe für die Schrippenkirche

Was den Nordlichtern das Rundstück, den Bajuwaren die Semmeln, ist den Berlinern ihre Schrippe.
Fachlich gesehen ist es der mit dem Messer oder einem Stück Holz eingekerbte Brötchenteig, der im Verlaufe des Ausbackens und durch die Backtriebmittel (Hefe) entlang des Schnittes aufreißt.

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denkwerke – individuelle Grabmale

Grabstein „Ein denkwerk für Ercan Freiherr von Moreau“ mit der Inschrift „Schön, dass du da bist“ von Michael Spengler

Ein denkwerk für Ercan Freiherr von Moreau

Von seinem Wesen her war Ercan Komödiant. Er hatte das Talent, sich mit seinem Körper ausdrücken zu können ohne Sprache dafür zu benötigen.

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Grabmal „Ein denkwerk für André Krüger“ als Holzkreuz aus Eiche in seiner Umgebung von Michael Spengler

Ein denkwerk für André Krüger

In seiner Jugend sympathisierte André mit den Ideen und Zielen der RAF. Studiert hatte er dann Psychologie. Oft warf ihn eine tiefe Traurigkeit nieder.

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Grabmal „Ein denkwerk für Anita und Benno Wolf“ mit Elementen aus weißem und schwarzem Marmor, inspiriert von Klaviertasten, von Michael Spengler

denkwerk für Anita und Benno Wolf

Als Benno Wolf 1945 nach Berlin zurückkehrte, war er seelisch wie körperlich ein anderer Mensch. Er hatte drei Jahre im Konzentrationslager Sachsenhausen und ein Jahr in Auschwitz überlebt.

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Sandstein-Stuhl mit Inschrift „Leitschnur Eures Handelns sollte Lebensfreude sein“ – Grabmal Jürgen Linke

Ein denkwerk für Jürgen Linke

Jürgen Linke war ein sozial sehr engagierter Mensch. Als Pädagoge und Psychologe arbeitete er viel mit arbeitslosen Jugendlichen, bis er sich der „systemischen Familientherapie“ zuwandte. Er hielt Vorträge, gab Seminare und wurde von vielen wegen der passenden Bilder und Metaphern, die er dabei erfand, geschätzt.

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Kubus aus Eisen mit aufgeschweißtem Kreis und fragmentarischem Kreuz – Grabmal Jan van Dijk

Ein denkwerk für Jan van Dijk

Im Alter von 58 Jahren tauschte der in Rotterdam geborene Jan van Dijk seinen Anzug und Aktenkoffer gegen Pinsel und Palette ein. Er wollte sich fortan nur noch der Kunst widmen und „neue Ziele ohne Erfolgszwang“ anstreben.
Zielgerichtet und experimentierfreudig suchte er nach neuen künstlerischen Lösungen in der Malerei und in Objekten.

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Aufeinandergeschichtete Findlinge mit eingravierten Buchstaben und Zahlen – Grabmal für Ruven Ray

Ein denkwerk für Ruven Ray

Nach dem Tod des 6 Monate alten Ruven Ray geriet alles durcheinander: Das Leben mit all seiner scheinbaren Ordnung.

Das denkwerk für Ruven Ray nimmt Bezug auf diese Unordnung.
Sein Name und seine Lebensdaten sind auf 32 Findlingen verteilt. Jeweils ein Buchstabe oder eine Zahl steht auf jedem Stein. Das Symbol für seine Geburt ist eine aufgehende Sonne und das seines Todes die untergehende.

Die Steine sind zu einem scheinbar wirren Haufen aufeinander geschichtet.
Sie bedecken Ruven Rays Grab, wie einst die Steine auf den Gräbern unserer jagenden Vorfahren die Toten davor geschützt haben, von wilden Tieren ausgegraben zu werden.

Eines Tages vielleicht, wenn die Wunde, die durch Ruven Rays Tod aufgerissen wurde, verheilt ist, werden die Steine dem Sinn ihrer Buchstaben und Zahlen nach geordnet werden können.

Und nur die Narben werden bleiben…

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