Ein denkwerk für Uwe Knickrehm

Uwe Knickrehm war ein Philanthrop, vielseitig interessiert und politisch engagiert. In seiner Studentenzeit war er Bundesvorsitzende des Marxistischen Studentenbundes Spartakus (MSB Spartakus), später gründete er mit vielen anderen die „Friedensliste“. 
Nach langem Rückzug aus dem politischen Raum, endete seine Karriere mit dem Einsatz für Erneuerbare Energien als Geschäftsführer eines Offshore-Windenergie-Verbands. 
Er konnte strategisch denken und stand als guter Redner gerne auf großen Bühnen. 
Er liebte die Mathematik, Jazzmusik und Comics.

In seinem denkwerk ist im oberen Bereich vertieft einen Sprechblase hineingearbeitet, wie sie in Comics üblich ist. 
Die Oberfläche der Vertiefung ist so fein geschliffen, dass man sie gerne berührt.
Es stehen keine verständlichen Worte in dieser Sprechblase, sondern nur vertikale, etwas zittrige, vergoldete Zeichen, die an die Sprache „Woodstocks“ des legendären Vogels aus „Snoopy“ von Charles M. Schulz erinnern.
Sein Name und seine Lebensdaten stehen darunter und es scheint, als würden die Zeichen in der Sprechblase von ihm selbst gesprochen…

Grabstein mit eingearbeiteter Sprechblase und Inschrift – Denkwerk für Uwe Knickrehm
Detail einer Sprechblase mit vergoldeten abstrakten Zeichen auf Grabstein

Idee und Ausführung

denkwerk in Zusammenarbeit mit der Tochter

Maße

80 cm x 40 cm x 25 cm

Material

Jura Kalkstein und Blattgold

Aufgestellt

im Januar 2024 auf dem Zwölf-Apostel-Friedhof in Berlin-Schöneberg

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