Bärbel Schmidthals war als Lehrerin politisch sehr engagiert.
Die Aufarbeitung von Krieg und Faschismus waren ihr wichtig.
Sie liebte die Gedichte von Erich Mühsam und setzte sich für eine Erinnerungskultur ein, in ader die Schattenseiten der deutschen Geschichte thematisiert wurden.
Nicht zuletzt auch Dank Ihres Einsatzes wurde eine Spiegelwand in Berlin Steglitz aufgestellt, auf der die Namen von deportierten Juden aus diesem Stadtteil festgehalten sind.
Das denkwerk von Bärbel Schmitdhals besteht aus einem roten Sandstein.
In seine bruchraue Oberfläche sind zwei spiegelnde Metallplatten eingelassen, auf denen ihr Name steht.
Ein Spruch aus dem Talmud, der ihr zu Lebzeiten wichtig gewesen war, läuft außen um den Stein herum: „ES IST DIR NICHT GEGEBEN ZU VOLLENDEN ABER AUCH NICHT ERLAUBT AUFZUGEBEN“.