Jutta Petermann arbeitete als Musikjournalistin für das Radio. Sie liebte die „Weltmusik“.
Geboren und aufgewachsen in Kiel mochte sie das Meer und den weiten, leuchtenden Himmel. Gerne ging sie am Strand spazieren. Überhaupt war sie ein Bewegungsmensch. Sie tanze gerne, vor allem Flamenco.
Das denkwerk für Jutta Petermann ist voller Bewegung. Es trägt eine Wellenstruktur, wie sie am Strand entsteht, wenn das Meer sich zurückzieht. Ganz oben, in die erste Welle, ist ihr Name in vergoldeten Buchstaben eingearbeitet.
Mitten im Stein befindet sich ein musikalisches Zeichen, was als filigraner Durchbruch gearbeitet ist. Es ist eine Viertelpause.
Auf französisch heißt diese Viertelpause: „le soupir“- der Seufzer.
Innen ist die Viertelpause vergoldet und leuchtet, als wäre ein Licht
darin…