Ein denkwerk für Jutta Petermann

Jutta Petermann arbeitete als Musikjournalistin für das Radio. Sie liebte die „Weltmusik“.
Geboren und aufgewachsen in Kiel mochte sie das Meer und den weiten, leuchtenden Himmel. Gerne ging sie am Strand spazieren. Überhaupt war sie ein Bewegungsmensch. Sie tanze gerne, vor allem Flamenco.

Das denkwerk für Jutta Petermann ist voller Bewegung. Es trägt eine Wellenstruktur, wie sie am Strand entsteht, wenn das Meer sich zurückzieht. Ganz oben, in die erste Welle, ist ihr Name in vergoldeten Buchstaben eingearbeitet.
Mitten im Stein befindet sich ein musikalisches Zeichen, was als filigraner Durchbruch gearbeitet ist. Es ist eine Viertelpause.
Auf französisch heißt diese Viertelpause: „le soupir“- der Seufzer.
Innen ist die Viertelpause vergoldet und leuchtet, als wäre ein Licht
darin…

Rückansicht des Grabmals „Ein denkwerk für Jutta Petermann“ mit zwei Personen davor von Michael Spengler
Vorderansicht des Grabmals „Ein denkwerk für Jutta Petermann“ von Michael Spengler
Detail des vergoldeten Durchbruchs im Grabmal „Ein denkwerk für Jutta Petermann“, eine Viertelpause („le soupir“) von Michael Spengler
Detail der vergoldeten Namensinschrift auf dem Grabmal „Ein denkwerk für Jutta Petermann“ von Michael Spengler

Idee und Ausführung

denkwerk in Zusammenarbeit mit dem Ehemann, dem Sohn und der Schwester

Maße

140 cm x 40 cm x 22 cm

Material

Jura-Kalkstein und Blattgold

Aufgestellt

im August 2022 auf Sophienfriedhof II in Berlin-Mitte

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